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Calipometrie

Die Calipometrie ist eine Methode zur Bestimmung des Körperfettanteils mittels Messung der Dicke bestimmter Hautfalten. In Abhängigkeit der Berechnungsmethode werden an bestimmten Punkten des Körpers die Schichtdicken des Unterhautfettgewebes gemessen. Man unterscheidet zum Beispiel 3-Falten- und 7-Falten-Methode und misst dafür entsprechend die Dicken von 3 bzw. 7 Hautfalten.

Die Messung erfolgt mit einer Caliperzange. Man nimmt dafür zwischen Daumen und Zeigefinger eine etwa fünf bis sieben Zentimeter große Körperfalte und drückt die Zange soweit zu, bis ein deutliches Einrasten der Druckmesshilfe zu hören ist.

Mit der Methode der Hautfaltendickenmessung kann nicht auf das gesamte Körperfett geschlossen werden. Da jedoch Fettgewebe hauptsächlich unter der Haut zu finden ist, werden hiermit wesentliche Körperfettanteile erfasst.

Für das gesundheitsbewusste Monitoring des Körperfettanteils ist auf eine präzise, d.h. vor allem wiederholbare Erfassung der Hautfalten zu achten. Um die geringen, aber in der Praxis unvermeidbaren Abweichungen bei Wiederholungsmessungen auszugleichen, empfiehlt es sich, die Messung mehrmals durchzuführen und den Mittelwert als Messwert zu verwenden.

Aus der Summe der Hautfaltendicken wird über eine Formel nach Jackson und Pollock [Jackson/Pollock, 1978] der Körperfettanteil berechnet, in der das Alter und das Geschlecht berücksichtigt wird.


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