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Weitere Körpermaße

Die Einzelmaße des Körperbaus unterliegen einer natürlichen Variationsbreite. Die Zusammenhänge zwischen den Maßen entsprechen den unterschiedlichen (gesunden) Wachstumstendenzen, die auch als Körperbautypen bezeichnet werden (vom klein-breitwüchsigen bis zum hoch-schlankwüchsigen Typ). Körpermaße unterliegen jedoch nicht nur dem normalen körperlichen Längenwachstums im Reifungsalter, sondern erfahren auch weiteren individuellen altersspezifischen Veränderungen [Greil 1993]. Dabei gehen Veränderungen der Körpermaße mit Veränderungen der Körperzusammensetzung einher.

Zur Charakterisierung der Variabilität der Körpermaße stützt man sich auf 5% bzw. 95%-Perzentile, d.h. auf Maßangaben einer großen Referenzgruppe, die von höchsten 5% nicht unterschritten und von höchsten 5% nicht überschritten werden [Trippo 2000] / [Stolzenberg et al. 2007]. Daraus ergeben sich die in der Übersicht der im GMON verwendeten Bewertungsbereiche angegebenen Referenzbereiche.

Während die viszerale Körperfettverteilung (Taillen-/Bauchumfang) zweifelsfrei mit Gesundheitsrisiken korreliert, lassen sich die Zusammenhänge anderer Körpermaße nicht derart eng mit Übergewicht und den daraus resultieren potenziellen Gesundheitsbeeinträchtigungen nachweisen.

Körpermaße unterstützen eine detaillierte Beschreibung des Körperbaus und der Körperzusammensetzung. Ihre Veränderungen sollten immer im Zusammenhang mit Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten beobachtet werden.

Siehe auch:

Übersicht der im GMON verwendeten Bewertungsbereiche


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